I'm singing in the rain ...

Es ist wieder Herbst geworden – Ende Juni! In Hamburg schwimmen die Fische von selber auf den Markt. Seit zwei Wochen regnet es bei Temperaturen so um die 10°.

 

Müsste ich jetzt von meinem selbst angebauten Gemüse leben, würden außerordentlich magere Zeiten auf mich zu kommen. Max kann das alles nicht stören, denn sein Futter kommt aus der Dose, findet sich täglich stückchenweise im Garten oder wächst zwischen Ästen oder unter manchen Baumstämmen.

 

Die Bauern können ihre Wiesen nicht mähen und das Grass ist fast so hoch wie ich selber. Max badet darin und findet das natürlich toll. Die matschigen Waldwege wurden extra für ihn angelegt, damit er sich ordentlich suhlen kann. Diese herrlichen Pfützen und dann mit dem Kopf das Laub wegradieren, das is’es. 

 

Seit Tagen habe ich auf meinen einsamen Wanderungen keinen Menschen mehr gesehen. Die sind ja auch normal und bleiben zu Hause im Trockenen, während ich triefend mit Max im strömenden Regen „Wiese bade“ oder versteckte Schleckerlies aufspüre.

 

Manchmal singe ich einen Blues oder brülle einfach „sooo eine Sch*****!“ und Max findet das ebenfalls toll – er mag es, wenn ich singe und hat so seine Lieblingslieder.

 

Wir sammeln noch immer Stöcke für die Arche.

 

Nach dem ich uns beide abgerubbelt habe, mein zweites pitschnasses Klamottenset in der Badewanne liegt, und ich wieder in meinem Schaukelstuhl vor mich hin sinniere bevölkern die Schnecken meine Terrasse wie die Autos die A5 nach Frankfurt.

 

Regen ist wohl Ansichtssache…

          
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