Schwups...

...ist das Jahr fast dahin! 

Aus dem noch sehr schönen, goldenen und recht sonnigen Herbst ist der äußerst milde Winter geworden. Es ist nun Ende Dezember und noch immer blühen Veilchen und Gänseblümchen in meinem Garten.







Der wärmste je gemessene November ist vom wärmsten je gemessenen Dezember abgelöst worden.
 

Heute, am 26.12. habe ich mich mit meiner Nachbarin auf deren Hochterrasse gesonnt und einer vereinsamten Biene zugeschaut, die sich in der Zeit geirrt hat. Ist schon irgendwie surreal. 

Die Zeit rast dahin – als ich mir überlege, möglicherweise einen schönen Weihnachtsbaum zu besorgen, ist Weihnachten schon fast vorbei. Mein Adventsgesteck lebt noch… 



Im Oktober fingen die Füchse hier auf unserer Seite des Tals an, immer zerfressener auszusehen. Lauter Löcher im Pelz und unbehaarte Schwänze - eher wie Ratten.  Max –der immer überall gleich dabei ist- bekam plötzlich einen Kratzanfall nach dem Nächsten. Als die räudigen Füchse auch auf unserem Grundstück rumliefen, wusste ich, warum. 

Max Behandlung dauerte ca. 6 Wochen und verlief unspektakulär, da es geradezu fantastische Medikamente gibt, die vor allen Dingen den Juckreiz sofort stoppten.  

Seit 2014 hat sich unser Liebling vorgenommen, alle zwei bis drei Monate zum Tierarzt zu müssen. Das hat er bisher getreulich eingehalten, worüber wir nicht unbedingt erfreut sind.  

 

Pünktlich im Dezember:
Da Max wie ein Hoover-Klopfsauger alles in sich aufsaugen muss, was irgendwie verdächtig riecht, hat er wohl –direkt nach Genesung von der elendigen Fuchsräude- irgendwas Ekliges zwischen den Grashalmen eingesaugt und dann ging’s rund.  

Vier Nächte war ich mit Hundi bei strömendem Regen unterwegs, denn das Eklige hatte sich vorgenommen, sich in meinem Hund zu verewigen. Mit der Stirnlampe betrachtete ich den erst wässrigen Output, der nach sofortiger Schonkost sich zumindest in grünliches Softeis verwandelte. Ich verbrachte also die Nächte auf dem Sofa im Wohnzimmer und zog die Regenklamotten gar nicht mehr aus…. 

Also wieder  zum Tierarzt, und Max entließ bereits am dritten Tag nach der Medikamentengabe wieder herrlich normalen Output und schläft die Nächte durch wie ein Stein.  

Nun macht ihm aber wieder die Hüfte zu schaffen, da er einen Steilhang zum Bach runterhetzen musste und ebenso rasant wieder rauf, wie zur Jugendzeit. Der Übermut hatte ihn an diesem wirklich endlich mal sonnigen Tag gepackt und abends mutierte Max wieder zum kranken Opa, der sich kaum noch erheben konnte. 

Der letzte Weihnachtsfeiertag geht zu Ende und wir kriechen alle Drei mit Kreuz-, Knie- und Hüftschmerzen herum, genießen aber -genau wie Max-  unser Leben...

Max in seiner Lieblingspfütze

Max als aufmerksamer Kochschüler



Copyright
 
Der Mensch am anderen Ende der Leine
 
Tiere suchen ein liebevolles Heim
 
Mein Favorit zum Thema Hundeerziehung
 
 
Heute waren schon 2 Besucher (186 Hits) hier!