September
 


Der beginnende Herbst zeigt sich in bester Laune und wir fangennoch schnell einige Zapfen, die wir im Winter verfeuern werden. 


Auch wenn wir uns leise ran schleichen, so bemerken sie uns doch sofort und versuchen zu flüchten.
 
Nun beginnt Max Lieblingszeit. Es ist kühl und nass. Unzählige Pfützen säumen die Waldwege, lauter kleine Badepools für meinen Hund. Die süßen Früchte, die während des Jahres heimlich still und leise herangewachsen sind, fallen nun reif von den Bäumen. Wir jagen uns gegenseitig die Birnen ab und zum Abschluss eine reife Pflaume,

natürlich von mir als Kenner fachgerecht entsteint, rundet den morgendlichen Spaziergang ab.
 
Nachmittags auf dem Weg zum Bach kommt uns Marie entgegen. Die Ungestümtheit der neuen Junghündin ist nicht mehr so Max Fall,

denn er ist ja jetzt im besten Alter und der Chef des ganzen Tals. Dieser Rolle gerecht zu werden, ist nicht immer leicht…
 
So ein wenig spielen ist noch drin, aber er hat jetzt Wichtigeres zu tun: Die allgemeine Lage checken, markieren und cool sein. „Kommt Nachbars Hündin nicht bald in die Hitze?“ Das muss er doch prüfen! ... und irgendein Konkurrent war auch wieder im Revier.
 
Die Stare sammeln sich bereits, die Felder sind abgeerntet und ein Turmfalke stürzt sich vom Himmel ins Stoppelfeld.
 
Max trottet seines Weges und ich fange noch schnell ein wunderschönes Spinnennetz ein.

 
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Der Mensch am anderen Ende der Leine
 
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