Skypen

Tja...

der trübe, graue, regnerische, schmutzige, matschige, dunkle, kalte, eklige, windige November geht endlich zur Neige, um nahtlos in den noch trüberen, kälteren, dunkleren….. Dezember überzugehen.  

Wenn man dann noch in einem winzigen Dorf wohnt, wo bei solch Wetterverhältnissen kein vernünftiger Mensch das Haus verlässt, und mir schon morgens der Computer von Startreck mitteilt, dass er zwei Lebenszeichen in der gesamten Region scannt – dann muss der erfinderische Geist sich etwas einfallen lassen. 

Nachdem Hundi sich in der morgendlichen Kälte erfrischt, das Revier erneut abgesteckt sowie verschiedene versteckte Leckerchen gefunden und aufgefressen, gefrühstückt, geknuddelt und sich mehr oder weniger laut schnarchend ins Land der Träume begeben hat, begebe ich mich ins weltweite Netz, um mit geliebten Menschen zu plaudern. 

Nach jahrelangem Hoffen und Bangen haben auch wir hier, im Tal der Vergessenen -wie durch ein plötzliches Wunder- ein schnelles Netz erhalten, so dass ich „skypen“ kann. Jeder moderne Mensch, der was auf sich hält „skypt“. Ich höre jetzt nicht nur meine Freunde, nein, ich kann sie sogar via Video sehen und sie mich. Das ist fast wie ein höchst persönliches Gespräch, fast so, als wäre die Person da.  

Ich bin also endlich in diesem Jahrhundert angekommen, die dörfliche Abgeschiedenheit ist durchbrochen, und ich bin unterwegs in der Welt, besichtige das neue Haus meiner Schwägerin, die echt coole Gitarre meines amerikanischen Freundes, oder die gemütliche Atmosphäre im Wohnzimmer meines Bruders...



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