War da ...
... überhaupt ein Jahreswechsel?

Ich kann mich nicht so recht daran erinnern, denn genau am Silvesterabend war diese scheußliche Erkältung, die meinen armen Mann schon länger plagte, irgendwie und völlig ohne Vorwarnung auf mich übergesprungen und hatte mich umgehauen.



So lagen wir also beide danieder und Max war wohl ein wenig besorgt über eine solch schwächelnde Regierung. Wahrscheinlich sah er all die fetten Zukunftswürste des noch so jungen Jahres am Horizont verschwinden. Die kurzen Spaziergänge und die nicht zu übersehende Verwahrlosung seines Baus ließen immerhin nichts Gutes ahnen.

Unser Purzel erwies sich in dieser für uns alle schwierigen Zeit als äußerst brav und wich uns kaum von der Seite.

Nun ist das neue Jahr bereits über eine Woche alt und ich kann wieder sprechen! Ich wünsche den wenigen Menschen, die mir hier im Tal der Vergessenen begegnen ein „frohes Neues“ und natürlich schauen sie mich komisch an, denn das Neue ist nicht mehr neu, geschweige denn „froh“.

Mein Mann ist wieder arbeitsfähig und ich kann den Futterbeutel immerhin schon 5 m weit werfen.

Purzel hat sich wieder in Max verwandelt, schleimt morgens meine neuen Socken ein und flirtet mit den Hundedamen.

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Der Mensch am anderen Ende der Leine
 
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