Wir haben es getan!

                                             


Trotz der Parasiten und meiner entsetzlichen Träume, trotz der Warnungen von Bayer und Intervet haben wir uns aufgemacht… in den Süden. 

Es sollte ob des nicht besonders passenden Wetters und einer Autopanne ein schöner Urlaub werden.

 
Unser erster Aufenthalt war der Attersee in Österreich wo wir zum Spazierengehen fast klettern mussten, da sich hinter unserem Campingplatz die Berge steil emporrichteten, ein schöner Anblick. Max entpuppte sich als typischer Flachlandkacker, da es ihm zu missfallen schien, am steilen Hang sein Geschäft zu verrichten. Jedoch lernt jeder Hund hinzu.  

Im Storchendorf Cigoc in Kroatien mussten wir leider des Abends vor den Myriaden von Mücken flüchten, denn die reagierten kaum auf unsere chemischen Keulen und so nächtigten wir mückenfrei vor einem Feuerwehrhaus in einem der vielen Dörfer, die die Landstraßen säumen.
 


Max war von der Plitvitcher Seenlandschaft sicherlich nicht so beeindruckt wie wir, da er nicht ins Wasser durfte und das bei 32 Grad im Schatten. 



Leider war das Wetter viel zu heiß für die Jahreszeit – sonst hätten wir sicherlich größere Wanderungen in dieser herrlichen Landschaft unternommen. 


Eine Gruppe Japaner war begeistert von unserem Hund, mit ihren weißen Handschuhen strichen sie über sein Köpfchen und Max wedelte brav.
 
So flüchteten wir ans Meer nach Dalmatien, wo wir den einzigen heißen Tag im Meer verbrachten, um nach dem nächtlichen Sturm bei kaltem Wind zu frieren und unser Auto eine neue Dieselpumpe bekam. Während der Reparatur unseres Autos besichtigten wir die Stadt, schlenderten am Hafen entlang und beobachteten, wie Max vom Landhund zum Stadtgentleman avancierte. 

Bei so vielen anderen Hunden ist es auch angebracht, cool zu bleiben, sonst hat man sich schnell verausgabt.
 
Mit einer neuen Dieselpumpe ausgestattet machten wir uns auf in Richtung Slowenien ins Triglav Gebirge an den recht beeindruckenden Bleder See. 


Ein wunderschöner Campingplatz dort mit fast ebenso vielen Hunden wie Menschen. Ab und zu rannte ein Mensch seinem ausgebüchsten Hund hinterher, die Rüden begrüßten sich unfreundlich und die Pudeldamen lockten. Max war begeistert. 
 


Recht einsam zu dieser Jahreszeit lag der Bohinj-See mit Blick auf den Triglav, glasklaren Flüssen und bunten Blumenwiesen. 




                 





                     
 
Max konnte nach Herzenslust baden, laufen und in den kleinen Dörfern den Max machen, da alle Hunde dort frei herumliefen.
 
Aber …
 
am schönsten ist es doch zu Hause !

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Der Mensch am anderen Ende der Leine
 
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