ausgebufft
„Oh Maxl! Die Oma ist da… jaaaaaaaaaaaaaa, die Oma!“ kreischt meine Schwiegermutter und Max ist außer sich vor Freude.

 
Es raschelt und knistert in diesen herrlichen Taschen, eine Reihe von Würstchen kommt hervor und verschwindet im Schlund meines Hundes. Ohne zu kauen schluckt er sie runter und Schwiegermama knistert und raschelt und Max grunzt und schmatzt.
 
„Oh nein“ denke ich und „Oh ja“ denkt wohl Max – die Schwiegermutter lacht und lacht. „Ja, mein Schatz – die Oma ist da!“ kreischt sie noch mal draußen auf der Terrasse und die Nachbarn schauen ganz komisch zu uns herüber.
 
Wenn Schwiegermama nicht gekommen wäre, wäre Max glatt verhungert. Denn wir füttern ihn ja kaum. Wie dünn er ist und wie hungrig er schaut!
 
„Gib Pfötchen, mein Schatz“ und Max schiebt ohne zu zögern die Flosse rüber. (Das habe ich ihm nie beigebracht – so ein Schleimer!)
 
„Sooo lieb“ sagt Schwiegermama und Max schmeißt sich auf den Rücken und grunzt. Möglicherweise sind ja noch ein paar Würstchen in der Rascheltasche.
 
Ich verbiete weiteres Füttern, denn die Beiden würden das Spiel so lange treiben, bis Max platzt.
 
Als am späten Nachmittag Schwiegermama sich anschickt zu gehen, schmeißt sich Max hin und liegt platt, wie eine Flunder, auf dem Boden. Mit traurigem Blick liegt sein Köpfchen auf den Pfötchen, die Ohren hängen schlapp hernieder, ein Bild des Jammers – einfach herzzerreißend.
 
„Er ist traurig, dass ich gehe“ glaubt Schwiegermama fest.
 
„Ja, das ist er“ flüstere ich ehrfürchtig ….
 
 
Im TV versuchen die Experten die Intelligenz des Hundes herauszufinden. „Tja, Max, schau dir das an!“ Max grummelt und ich bin auch müde.
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Der Mensch am anderen Ende der Leine
 
Tiere suchen ein liebevolles Heim
 
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