fette Fleischwurst



Jauchzend hüpft Adonis hin zur wunderschönen Ronja. Bald wird sie fruchtbar sein – Max kann das schon jetzt erahnen, denn er ist ganz besonders charmant zu ihr. Gerne lässt er sich zu einem Spiel überreden. In einem unbeobachteten Moment (Ronja schnuffelt gerade an einem Grasbüschel) schleicht er sich ganz dicht heran und versucht vorsichtig, seine Gene weiterzugeben. Dafür bekommt er eine geschrubbt. Sie ist noch nicht in Stimmung. 

Es ist Mai geworden und seit einigen Tagen kann ich doch tatsächlich ganz locker mit Halbschuhen und kleiner Jacke meine Runden drehen. Bis gestern konnten wir noch satte 26 Grad genießen. Nun sind die Eisheiligen dran, dann wohl die Schafskälte, die Kuhfrische, der Ziegenfrost und dann wird es wohl Herbst werden….  

Trotz des unsteten Wetters ist die Natur zu prallem Leben erwacht















Max genießt die Sonne 

und schnuffelt sich durch pralle Blumenwiesen. 

Gelb scheint gerade in Mode 




Der Bach führt nicht mehr so viel Wasser und Max sieht darin eher wie eine Rindswurst in enger Pelle aus,


aber… es kühlt. Ohne Bad im Bach ist diese ätzende Hitze für Max nicht zu ertragen.  

Die Zecken feiern ein Fest und ich muss Max nach jedem Spaziergang gründlich nach den ekligen Viechern untersuchen. Wir werden immer fündig. Max findet das klasse… so viel extra Aufmerksamkeit. In seinem Alter das Mindeste.  

Die Vögel sind emsig am Brüten, die Elstern haben sich in Nachbars Baum niedergelassen und wurden von vier Krähen überfallen, die nichts Gutes im Sinn hatten.  

Einige verdächtige Löcher befinden sich in manchen Bäumen


und im Wald ertönen früh morgens die herrlichsten Gesänge.  

Einmal in der Woche haben wir unseren Fleischwursttag und Max klebt an mir, wie eine Klette. Vorbildliche Obedience! 

„Wie brav Ihr Hund neben Ihnen läuft“, sagt mir eine Frau, die ich zufällig unterwegs treffe. Sie weiß nichts von Max kilometerlangem Vorstrafenregister. 

„Das ist die fette Fleischwurst in meiner Tasche!“

 

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Man sollte sich vom Alter des geliebten Hundes niemals täuschen lassen.

„Max… Maahaaax…..MAX…..MAAAAAX!!!“ – Keine Reaktion.

Der Gedanke: „Oh, der Arme, er hört wohl nicht mehr so gut.“, ist der falsche Gedanke.

Man sollte sich eher fragen: „Hat er jemals gehört?“

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